{"id":4549,"date":"2025-03-02T19:29:00","date_gmt":"2025-03-02T18:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/?p=4549"},"modified":"2025-03-06T19:32:18","modified_gmt":"2025-03-06T18:32:18","slug":"02-03-2025-wasalauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/index.php\/2025\/03\/02\/02-03-2025-wasalauf\/","title":{"rendered":"02.03.2025 Wasalauf"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-gb4549-6adc5a58be8e7\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-gb4549-6adc5a58be8e7-0\"  class=\"panel-grid panel-has-style\" ><div style=\"padding: 100px 0; \" data-overlay=\"true\" class=\"panel-row-style panel-row-style-for-gb4549-6adc5a58be8e7-0\" ><div id=\"pgc-gb4549-6adc5a58be8e7-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-gb4549-6adc5a58be8e7-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div style=\"text-align: left;\" data-title-color=\"#443f3f\" data-headings-color=\"#443f3f\" class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-gb4549-6adc5a58be8e7-0-0-0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">02.03.2025 Wasalauf<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Am 02.03.2025 nahm Joachim Hainz vom RSV Hachinger Tal bei der 101. Auflage des Wasalaufs (Vasaloppet) teil. Die traditionsreiche Veranstaltung ist der Abschluss der sogenannten Vasaloppet-Woche, bei welcher diverse Wettk\u00e4mpfe \u00fcber Distanzen von 30, 45 und 90 km im klassischen Stil aber auch in der freien Technik durchgef\u00fchrt werden. Ein stimmungsvolles Highlight ist dabei sicher auch der Nachtlauf (\u201eNattvasan\u201c), welcher am Freitagabend u.a. auch \u00fcber die 90 km Strecke gestartet wird.<br \/>\nDer Klassiker am Sonntag f\u00fchrt von S\u00e4len nach Mora in der Provinz Dalarna und weist bei einer Strecken\u001fl\u00e4nge von 90 km ca. 1000 H\u00f6henmeter auf. Dabei darf ausschlie\u00dflich in klassischer Technik ge\u001flaufen werden. Eine Besonderheit des Vasaloppet ist, dass um 8 Uhr morgens alle 16.000 Teil\u001fnehmer\u001finnen und Teilnehmer gleichzeitig in 52 zu nebeneinander liegenden Spuren starten. Dabei gibt es neben der Startgruppe der Elite, in der sich ausschlie\u00dflich Profis befinden, zehn weiter Startgruppen. In den Startgruppen 1 bis 9 sind dabei jeweils 1000 Teilnehmer und die letzte Startgruppe ist dem\u001fent\u001fspre\u001fchend deutlich gr\u00f6\u00dfer. Joachim war in Startgruppe 6 eingeteilt. Diesbez\u00fcglich w\u00e4re es im Vorfeld sinn\u001fvoll gewesen, bei einem kleineren Rennen der Worldloppet-Serie zu starten, um sich f\u00fcr eine bessere Startgruppe zu qualifizieren. Joachim w\u00e4hlte die Marcialonga \u00fcber 70 km am 26.01.2025, er musste dort allerdings bei dem ebenfalls gro\u00dfen Starterfeld von 7.500 Teilnehmern von weit hinten starten und hatte kaum eine Chance auf eine gute Qualifikationsplatzierung.<br \/>\nStartgruppe 6 beim Vasaloppet bedeutet, dass am ersten Berg, der schon nach einem Kilometer zu be\u001fw\u00e4ltigen ist, ein Stau kaum vorstellbaren Ausma\u00dfes entsteht. F\u00fcr die ersten drei Kilometer bis zum h\u00f6ch\u001fsten Punkt (\u201eh\u00f6gsta punkten\u201c) ben\u00f6tigte Joachim dadurch 41 Minuten. Trotz vier oder mehr ne\u001fben\u001f\u001fein\u001fan\u001fderliegender Spuren im anschlie\u00dfenden Flachst\u00fcck war es auch hier schwierig zu \u00fcber\u001fho\u001flen. Immer\u001fhin hatte das Tauwetter, dass noch eine Woche zuvor herrschte und Teile der Strecke in riesige Wasser\u001f\u001flachen verwandelte, aufgeh\u00f6rt und die Spur war zumindest fr\u00fchmorgens leicht \u201eangeeist\u201c. Nach zwei Stunden und 24 Kilometern erreichte Joachim den Kontrollpunkt M\u00e5ngsbodarna. Im Folgenden war der Verkehr auf der Strecke so, dass \u00fcberholen durchaus \u00fcberholen durchaus m\u00f6glich war und Joachim konnte sein eigenes Tempo laufen. Die Entscheidung f\u00fcr ein hartes schmutzresistentes Gleitwachs erwies sich als richtig. Der Ski war zu Beginn nicht ganz so schnell, sammelte aber bei dem vorhandenen Altschnee wenig Schmutz auf und glitt bis zum Ende recht gut. Der auf der Steigzone verwendete Klister sorgte bei den Anstiegen f\u00fcr ausreichend Grip. In dieser Phase des Rennens (Kilometer 24 bis Kilometer 71) lief es dann sehr gut und Joachim konnte um ca. 1000 Positionen verbessern. Die zuvor beschriebene angeeiste Spur hatte sich aber mit den im Tagesverlauf zunehmenden Temperaturen immer mehr in einen einheitlichen Sulz verwandelt, oder: von Spur keine Spur! Das machte die Anstiege wie z.B. den Risberg schwer zu laufen, denn entweder waren sie nur im Doppelstock zu bew\u00e4ltigen oder im angesprungenen Gr\u00e4tschschritt. Um zwischendurch die Arme zu entlasten, w\u00e4hlte Joachim immer wieder den angesprungenen Gr\u00e4tschschritt, welcher sich allerdings als sehr (zu) kr\u00e4ftezehrend erweisen sollte. Die letzten 19 km bis nach Mora sind eigentlich leicht abfallend, doch durch den Sulzschnee und die zunehmende Ersch\u00f6pfung war an weiteres \u00dcberholen kaum mehr zu denken. Daran konnte auch das Trinken von Cola und Kaffee nicht mehr viel \u00e4ndern und es ging nur noch darum, ins Ziel zu kommen. Nach 6:22:50 h war es dann soweit und Joachim \u00fcberfuhr auf Position 2757 ersch\u00f6pft aber gl\u00fccklich in Mora die Ziellinie. Noch eine Bemerkung zur Streckenl\u00e4nge: die GPS-Messung bei Joachim ergab 91,9 km, was einerseits auf die hintere Startgruppe zur\u00fcckzuf\u00fchren ist und andererseits der Tatsache geschuldet ist, dass aus Sicherheitsgr\u00fcnden kurz vor Evertsberg ein See nicht \u00fcberfahren werden konnte sondern umfahren werden musste.<br \/>\nCa. drei Stunden zuvor setzte sich in einem packenden Schlussspurt einer zehnk\u00f6pfigen Spitzengruppe der erst 18-j\u00e4hrige Alvar Myhlback durch und sorgte mit Emil Persson und Max Novak f\u00fcr ein rein schwedisches Podium. Das schwedische Gl\u00fcck machte dann die Ex-Biatlethin Stina Nilsson mit ihrem Sieg in der Frauenwertung perfekt.<br \/>\nAm Donnerstag vor dem Rennen konnte man sich beim Training auf der Strecke kaum vorstellen, dass ein paar Tage sp\u00e4ter darauf ein Rennen mit 16000 Teilnehmern ausgetragen wird. Wie jedes Jahr haben es die Veranstalter aber hinbekommen und einen perfekt organisierten Wettkampf auch f\u00fcr jene geboten, die in der Dunkelheit kurz vor Zielschluss in Mora ankommen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4547\" srcset=\"https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-300x225.jpg 300w, https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-768x576.jpg 768w, https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-830x623.jpg 830w, https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-230x173.jpg 230w, https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-350x263.jpg 350w, https:\/\/rsv-hachinger-tal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250228_154108071-480x360.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 02.03.2025 nahm Joachim Hainz vom RSV Hachinger Tal bei der 101. 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