12.07.2025 Salzkammergut Trophy

12.07.2025 Salzkammergut Trophy

Zusammen mit Andreas Bohmann nahm ich (Jörg Mundorf) am 12.07. bei der Salzkammergut Trophy auf der A Strecke (204km und 7100hm) für den RSV teil. Dies gilt alt längster und härtester MTB Marathon in Europa. Beim abholen der Startnummer durften wir dann auch schon durch den „Einmal Hölle und zurück“ Bogen schreiten und sich gedanklich auf das Kommende einstellen. Insgesamt waren ca. 3.500 Teilnehmern auf sieben verschiedenen Strecken angemeldet, davon ca. 500 auf der langen A Variante. Nachdem wir in Bad Goisern noch eine Pizza als Abendessen verspeisten, mussten wir noch zurück zu unseren Hotels. Während Andi ca. 15km einigermaßen flach am schönen Hallstätter See zu fahren hatte, waren es bei mir 6km und 460hm zur Unterkunft. Was freuten wir uns dabei schon auf den Rückweg nach dem Rennen… Augen auf bei der Unterkunftswahl. 🙂 Aber trotz früher Buchung ist bei der Anzahl Teilnehmern die Auswahl schon schwierig.

Um 04:50 haben wir uns dann am Start getroffen und pünktlich 05:00 ging es dann bei trotz früher Uhrzeit bei großem Publikumsandrang los! Im ersten Anstieg mit knapp 900hm war dann auch direkt eine längere Schiebestelle, dass Wandertag angesagt war. Oben gab es dann die erste von insgesamt 14! Verpflegungszonen, wobei es an den meisten sogar eigenen Servicebereich für nötige Reparaturen durch Mechaniker gab. Die komplette Organisation war definitiv außergewöhnlich! Neben der reinen Streckenlänge und zu absolvierenden Höhenmeter kamen aber auch lange technische Abfahrten hinzu, worüber ich mich sehr über die Dropper-Post freute! Einziges technisches Problem war ein kleiner Ast der quer in der Kassette steckte, den ich aber mit Hilfe von ein paar Reifenheber wieder rausdrücken konnte. Auch wenn es letztendlich die ganze Zeit hoch und runter ging und manche Abschnitte auch mehrfach befahren wurde, war die Strecke äußerst abwechslungsreich. Tolle Trails, super Ausblicke und überall anfeuernde Zuschauer. Dazu ideales Wetter (ein paar Tropfen gab es mal), aber perfekte Temperatur und auch immer wieder Sonne. Von Beginn an war klar, dass vor allem die ausreichende Ernährung entscheidend war, also wurde auch bei den meisten Laben ordentlich zugelangt. Nach dem vorletzten langen Anstieg mit 1.000hm zu höchsten Punkt der Strecke konnte man sich dann auch langsam mit dem Finishen rechnen und nach 12:34:05 war ich dann auch als 120. von 371 finishenden Teilnehmern im Ziel. Andi kam ebenfalls mit einer hervorragenden Zeit von 13:37:01 als 217. ins Ziel und wir beide blieben unter der selbstgesteckten 14h Schallmauer. Im Ziel dann erstmal wohlverdienter Gerstensaft und nach dem obligatorischen Pastaessen machten wir uns auf den Weg ins Hotel. Endlich wieder Rad fahren! 🙂


Fazit: Absolut empfehlenswertes Saisonhighlight!